Einzelkämpfer

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Schlicht „Q“ nennt das österreichische Grillteam von BHB seinen kleinen, gasbetriebenen Infrarotgrill, der uns wohl nicht ganz zufällig an den „Beefer“ erinnert, mit rund € 440,- aber deutlich günstiger als das deutsche Vorbild ist. Mit gut 700°C Oberhitze des Infrarotbrenners, edelstählernem Outfi t und einer Rostfl äche von 170×245 mm ähnelt dieser Q (wir kennen da ja auch noch einen anderen!) optisch dem kleinsten der Beefer wie ein naher Verwandter. Gezündet wird hier manuell – also mit Streichholz oder Feuerzeug –, die Höhenverstellung des Rostes erfolgt über Einschubstangen. Daher sollte man sich besser bereits vor dem Grillen überlegen, welchen Abstand des Steaks man zum Infrarotbrenner wählt, denn während des Betriebes ist das aufgrund der Hitzeentwicklung mit Grillhandschuhen etwas mühsam. Und da wir für den Test ein Schweinskotelett wählten, blieben wir schön weit unten, damit es auch eine Chance hatte, „well done“ zu werden. Für ein Beefsteak würden wir allerdings ein, zwei Stufen höher gehen. In das Gerät passt natürlich jeweils genau ein Steak oder Kotelett und die fokussierte Oberhitze bräunt sehr schnell und auch recht gleichmäßig, wie wir feststellten, die Seitenkanten blieben daher eher blass. Aber das ist bei diesem Gerätetypus eben so. Fazit: Solider und simpler Steak-Salamander. Bei diesem Gerät gibt es eigentlich nichts zu meckern, denn es kann alles fast genauso wie weit teurere Wettbewerber. Infos unter bhb-grill.at