Apfel – Chutney

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    Der Apfel fällt nicht weit vom Lamm. Aber auch zu Schweinefleisch und Kalbsbraten passt das fruchtige Aroma des beliebten Kernobstes perfekt, und zu gekochtem Rindfleisch ist es ohnehin ein Muss.

    Obwohl der Apfel in Österreich mit Abstand die am meisten verzehrte Frucht ist, hat er es in verarbeiteter Form bei uns vorwiegend zu Süßspeisen-Ehren gebracht. Im Strudel, im Schlafrock und auf zartem Mürbteigboden ist er eines der Fundamente unserer Mehlspeisküche – und auch als Bratapfel wird er gerne geröstet.
    Pikant kennt man den Apfel hierzulande hauptsächlich im Duett mit gerissenem Kren als kongenialen Dip für gesottenes Rindfleisch, während etwa die Briten genau diese „Apple- Sauce“ auch gerne zu gegrillten Lammund Schweinekoteletts reichen. Eine sehr gute Idee übrigens. In den USA ist Apfelkompott oder Apfelmus ein häufiger Begleiter von Schweinsbraten, Schinken und Pute. Und in Asien, wo der Apfel inmitten der prallen Fülle exotischer Früchte oft einen sehr hohen Status als rare Obstspezialität genießt, wird er gerne zu Saucen und Chutneys mit Schärfekick verarbeitet – was ihm tatsächlich ganz hervorragend steht, mit diesem Rezept können Sie das gerne selbst testen.

    Zutaten

    Anleitungen

    1. Schälen und entkernen Sie die Äpfel und schneiden Sie das Fruchtfleisch in kleine Würfel.
    2. Vermischen Sie diese Würfel sofort mit dem Zitronensaft, um eine zu starke Bräunung zu vermeiden.
    3. Jetzt die gehackten Zwiebel in Öl glasig schwitzen.
    4. Dann darin ein paar Löffel des Zuckers karamellisieren lassen.
    5. Mit Apfelessig ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa zwei Drittel der Apfelwürfel zufügen.
    6. So lange bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis die Masse eine dickliche Konsistenz bekommt.
    7. Dann erst die restlichen Apfelwürfel und die fein geschnittenen Chilis dazugeben und nur noch kurz mitkochen.
    8. Ganz am Schluss den geriebenen Ingwer sowie die frisch gehackten Minzeblätter untermischen.
    9. Bei Bedarf noch mit Salz und Zucker abschmecken.