Bifteki mit Feta

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    Nur selbst Faschiertes hat für den Kenner die ultimative Frische, die perfekte Konsistenz, die gewünschte Zusammensetzung und die ideale Fettstufe. Und wenn man weiß, was reinkommt, weiß man auch, was rauskommt.
    Natürlich können wir unser Faschiertes auch im Supermarkt tagesfrisch und in guter Qualität bekommen, immerhin unterliegt es dort den strengen österreichischen Bestimmungen und Kontrollen. So muss es genau zur Hälfte aus Rind- und Schweinefl eisch bestehen, um als Gemischtes Faschiertes bezeichnet zu werden und darf maximal 20% Fett enthalten. Aber Tartar, Burger, Lammkebabs, Garnelenpops und Chickenpatties sind Themen, für die sich der Fortgeschrittene Teilstücke und Herkünfte gerne selbst aussuchen mag. Ganz abgesehen von dem Feinheitsgrad des Faschierten, der einen entscheidenden Faktor für das Gelingen des jeweiligen Gerichtes darstellt. Und nicht zuletzt ist auch die Frische ein unschlagbares Argument für den eigenen Wolf. Denn durch die vergrößerte Oberfl äche des zerkleinerten Fleisches ist dieses nicht nur besonders anfällig für Bakterien, sondern auch für Oxidationsprozesse und geschmackliche Veränderungen. Diese gehen bei Faschiertem um ein Zigfaches schneller vor sich als bei Frischfl eisch, oft ist schon nach wenigen Stunden zumindest das Aroma sehr beeinträchtigt.

    Menüart Hauptgang
    Portionen 5-6

    Anleitungen

    1. Das Rindfleisch würfelig schneiden, ebenso die in Wasser eingeweichten Semmeln.
    2. Mit dem Rosmarin, dem Oregano, den zerdrückten Knoblauchzehen sowie Salz und Pfeffer würzen, durchmischen und gemeinsam mit der 5er-Scheibe faschieren.
    3. Den Feta-Käse grobwürfelig, den bunten Paprika und die Jungzwiebeln feinwürfelig schneiden, locker unter das Faschierte mischen und abschmecken.
    4. Ovale, flache Laibchen formen und mit etwas Pflanzenöl einpinseln.
    5. Bei mittlerer Hitze knusprig grillen.
    6. Dazu passen am besten Tsatsiki und Weißbrot oder Reis.