Blitzbrot

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    Wer ein Grillgerät mit Deckel sein eigen nennt, hat auch einen Backofen. Denn genau jene Hitze, die unseren Steaks und Grillhühnern so gut bekommt, ist eigentlich auch für das Brotbacken goldrichtig.

    Dabei spielt es keine allzu große Rolle, welcher Brennstoff-Fraktion Sie angehören. Denn die Freiluft-Bäckerei funktioniert immer, wenn nur die Temperatur im Inneren Ihres Gerätes stimmt, egal ob aus Kohle oder Gas entstanden. Sogar potente Strom-Griller der neuen Generation kommen in Frage. Mit einer gewissen Einschränkung allerdings, denn zum einen muss der Teig vom heißen Rost (z.B. durch einen Pizzastein) entkoppelt werden, um nicht zu stark von unten zu bräunen, und zum anderen muss genügend Platz unter der Haube bleiben.
    So richtig erfolgversprechend ist die Backstube im Garten jedoch dann, wenn die Temperatursteuerung einigermaßen spontan und genau funktioniert. Mit Kohle bedarf es da schon einer gewissen Routine mit der Lüfter- Regelung (und eines ordentlichen Gerätes), deutlich bequemer geht es mit dem Drehregler eines Gas- oder Elektrogerätes. Andererseits hat natürlich gerade das Holzkohlefeuer fürs Brotbacken einen gewissen Reiz. Mit diesem Rezept für Blitzbrot können Sie die beste Methode selbst herausfinden.

    Zutaten

    Anleitungen

    1. Alle Zutaten gründlich miteinander verkneten und in eine innen eingefettete und bemehlte Kastenform (Königskuchen!) drücken.
    2. Es sollte etwa ein Viertel der Höhe in der Form frei bleiben, damit das Brot gut aufgehen kann.
    3. Bei etwa 180 bis 200°C 20 bis 30 Minuten goldbraun backen.