Geräucherte Nüsse

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    War das Räuchern von Lebensmitteln einst eine zuverlässige Konservierungsmethode, so geht es uns heute schlicht und einfach um dessen herzhaften Geschmack. Fleisch, Fisch, Speck, Gefl ügel und selbst Käse steht das Aroma aus dem Rauch kontrolliert verbrannter Hölzer nämlich ganz ausgezeichnet. Das BBQ in den USA lebt sogar von diesen Raucharomen, aber die Amis übertreiben es diesbezüglich ganz gerne. Unsereiner mag es zwar würzig, will aber immer noch das Lebensmittel selbst als Hauptdarsteller wahrnehmen. Und dafür reichen weitaus kleinere Rauchdosierungen, als das in den Staaten Usus ist, wo auch noch in die Saucen löffelweise „Liquid Smoke“ gerührt wird. Für unsere Zwecke reicht es daher oft vollkommen, den Rauch beim Grillen oder BBQ (der Unterschied liegt primär im Temperaturbereich) gezielt zusätzlich zum eigentlichen Garvorgang einzusetzen.

    Wenn wir schon dabei sind, beim Räuchern nämlich, wäre es doch schade, den Platz am Rost zu verschwenden. Also nutzen wir ihn beispielsweise dafür, eine Tüte beliebiger gesalzener Nüsse zu einer Spezialität zu veredeln.

    Anleitungen

    1. Die Nüsse werden einfach in eine Aluschale gekippt, mit dem braunen Zucker, dem Kreuzkümmel, dem scharfen Paprika und dem Öl vermischt.
    2. Anschließend werden sie bei direkter Hitze etwa 15–20 Minuten (z.B. mit dem Truthahn) geräuchert.
    3. Das Deckelthermometer sollte etwa 180 bis 230 Grad anzeigen.