Lachs im Weinblatt

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    Nicht nur die Liebe, sondern auch gepflegtes Fernweh geht durch den Magen. Wenn uns Meeresrauschen und Sandstrand heuer versagt geblieben sind oder etwa schon wieder hinter uns liegen, trösten wir uns mit dem, was uns Neptun per Kühltransport schickt.

    Fisch kaufen. Die Regel lautet hier: Fischfleisch ist Frischfleisch. Wenn Sie Gelegenheit haben, wirklich frischen Fisch zu kaufen, sollten Sie diesem auch den Vorzug geben. Denn dessen Safthaltigkeit ist deutlich besser für die trockene Hitze des Grillens geeignet und das Aroma perfekt. Anders ist das, wenn Sie Ihren Fisch in der Folie oder Alutasse garen, dann passt auch eine gute Tiefkühlqualität. Wirklich frischen Fisch erkennen Sie nicht nur an den klaren Augen, den roten Kiemen und dem intakten, feuchten Schleim auf der Haut, sondern vor allem am Geruch. Riecht der Fisch nach Fisch, ist der Fisch nicht frisch. Punktum.

    Für unser Rezept haben wir ein Lachsfilet noch weiter filetriert - also von der Haut befreit und pariert.

    Anleitungen

    1. Entfernen Sie bei dieser Prozedur auch die braunen Fleischstellen, die entlang der Seitenlinie unter der Haut liegen, denn diese schmecken gerne ein wenig tranig.
    2. Dann wird das Lachsfleisch in appetitliche Happen geschnitten und 1-2 Stunden in einer Senf- Honigsauce mariniert.
    3. Für diese Sauce mischen Sie einfache einen Teil Dijon - Senf mit einem Teil Honig, verdünnen mit etwas Wasser und schmecken mit Sojasauce und Salz ab.
    4. Die marinierten Lachshappenwerden straff in blanchierte Weinblätter gewickelt, auf kurze Holzspieße gesteckt und direkt so kurz wie heftig von allen Seiten gegrillt.