Shish Kebab mit Sumach und Joghurt

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    1984

    Das beste Lammfleisch für den Rost kommt unserer Meinung nach eindeutig von Österreichs Weiden. Zum einen, weil die Tiere dort würzige Kräuter als Nahrung finden, die nur auf den mageren Böden der alpinen und voralpinen Lagen gedeihen. Zum anderen aber auch, weil hierzulande verlässlich schnell geschlachtet wird: Top-Qualitäten nämlich bereits im Alter von vier bis sechs Monaten – was dann als „Junglammfleisch“ gehandelt wird, während „Lammfleisch“ in Österreich von Schafen stammt, die höchstens acht Monate alt sind. Lammfleisch soll zwar ein paar Tage gereift werden, regionale Frische ist hier aber letztendlich ein echtes Qualitätsargument. Hier finden Sie ein Rezept für ein Shish Kebab mit ausgelöster Lammkeule.

    Anleitungen

    1. Das Fleisch von Bindegewebe und Sehnen befreien, in ca. 2–3 Zentimeter große Stücke schneiden. Fenchelsamen, Kreuzkümmel und Koriandersamen in einer Eisenpfanne rösten und dann im Mörser zerstoßen.
    2. In einer Schüssel das Fleisch mit diesen Gewürzen, dem Joghurt, dem Olivenöl und dem geriebenen Ingwer vermischen und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen.
    3. Zum Grillen das gut abgetropfte Fleisch abwechselnd mit kleinen Paprika stücken, kleinen Stücken von Jungzwiebeln oder sonstigem Gemüse (z.B. Zucchini, Melanzani) auf gut gewässerte Spieße ziehen und mit Salz, Pfeffer sowie Chili würzen. Spieße ca. 10 Minuten unter öfterem Wenden direkt knusprig grillen, erst vor dem Servieren mit etwas Zitronensaft beträufeln und den Sumach darüberstreuen.
    4. Als Beilagen passen sowohl Fladenbrot als auch Reis – und natürlich gesalzenes Joghurt mit oder ohne Gurken.